Trump provoziert weltweiten Handelskrieg

Donald Trump wird mit einem neuen Executive Order alle Handelsbeziehungen zu den USA auf Ungleichgewichte überprüfen lassen. Diese Untersuchung wird dann in neunzig Tagen genutzt, um Konsequenzen einzuleiten.

Deutschland würde seinen Stahl für Dumpingpreise verkaufen. Es würde sehr schwierige Gespräche mit China geben – So äußerte sich US-Präsident Trump über die Zukunft der Handelsbeziehungen mit der restlichen Welt. Trump konzentriert sich dabei auf Länder, mit denen die USA ein Handelsdefizit haben – wie Deutschland und China. Das Handelsdefizit mit China beläuft sich dabei beispielsweise auf 347 Milliarden US-Dollar.

Die US-Regierung nannte bereits konkrete Ziele: ausländische Stahlproduzenten wie Salzgitter und die Dillinger Hütte. Hier sollen, bei Stahl der unter einem “fairen Preis” verkauft wird, Strafzölle eingetrieben werden. Damit riskieren die USA einen globalen Handelsstreit.

Eine Klage der Welthandelsorganisation wird nicht ausgeschlossen. Die betroffenen Firmen äußerten sich enttäuscht über die Entwicklung. Die Maßnahmen sind Teil einer Agenda, Handelsbeziehungen und Abkommen, die die USA benachteilen, zu manipulieren.

Quellen:

stern.de

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

handelsblatt.com

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