TikTok’s US-Geschäft – Shutdown statt Verkauf?

TikTok ist mittlerweile einer der erfolgreichsten Social-Media Services der Welt. Vor einer Weile begann Donald Trump, Druck auf den Social-Media Riesen auszuüben, um einen Verkauf des US-Geschäfts an eine heimische Firma zu forcieren. Unter den Kandidaten möglicher Käufer waren einige prominente Technologie-Firmen wie Microsoft oder Amazon, allerdings auch unerwartete Firmen wie Oracle. Jetzt könnte die Situation anders ausgehen.

Firma ByteDance, besitzer von TikTok, sieht sich in einer prekären Lage. Die US-Regierung übt zwar Druck auf die Firma aus, aber sie bedarf auch dem guten Willen der CCP. TikTok ist schon lange in der Kritik für seine Praxis, Chinas autoritäre Zensur auf den weltweiten Markt gebracht zu haben. Die Plattform wurde Spielball im weltpolitischen Geschehen, zwischen China und den USA, aber auch zwischen China und Indien, wo TikTok kürzlich zusammen mit hunderten anderen chinesischen Apps verboten wurde. Das ist auch deshalb interessant, weil der Milliarden-Dollar Deal, mit dem TikTok in 2017 Musical.ly gekauft hat, als Entry-Point für den Amerikanischen Markt verstanden wurde.

Es sieht nun so aus, als würde die Chinesische Regierung einen Verkauf des US-Geschäfts als inakzeptable Unterwürfigkeit sehen.

For the Trump administration, it’s an attempt at a power play. And for China’s increasingly authoritarian government, the deal could feel like submission. So, if the deal does manage to come together it will be more surprise than eventuality.

– Techcrunch

Der wahre Grad von CCP-Einflußnahme auf Apps wie TikTok bleibt verschleiert, aber es ist offensichtlich, dass Apps wie TikTok Chinesische Anforderungen in Sachen Zensur konsequent durchsetzen. Dies, kombiniert mit der generellen Durchsetzung erfolgreicher Chinesischer Firmen mit Parteifunktionären, macht es schwierig, Mitleid zu empfinden.

 

Quellen: Techcrunch, Rawstory.com, Zawya.com

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