Russland weist vier deutsche Diplomaten aus

Der Fall Skripal zieht nach einer starken Reaktion Großbritanniens weiter internationale Kreise. Nachdem der Westen auf den Anschlag in Salisbury mit der Ausweisung zahlreicher russischer Diplomaten reagierte, zieht Moskau Konsequenz. Nun wurden auch vier deutsche Diplomaten ausgewiesen.

Die EU hält es für “höchstwahrscheinlich”, dass der Giftanschlag auf Skripal und seine Tochter von Russland ausging. Sie schließt sich damit der Haltung Großbritanniens an. Die britische Premierministerin sagte “es sei klar, dass die Bedrohung durch Russland keine Grenzen respektiert.”

Auf den Anschlag reagierten letztendlich siebenundzwanzig Staaten mit der Ausweisung russischer Diplomaten. Die USA wiesen 60 russische Diplomaten aus, Großbritannien 23. Russlands Retourkutsche entspricht diesen Zahlen: Sie verwiesen vier deutsche Diplomaten des Landes, die gleiche Anzahl die Deutschland als Reaktion auf den Anschlag verwies.

Russland inszeniert sich weiterhin als Opfer des Falls Skripal und gibt vor, mit der Ausweisung von Diplomaten ausschließlich auf Provokationen zu reagieren. Dennoch tat Russland bisher nichts, um zur Aufklärung des Falls beizutragen.

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