Rheinbahn – Verwaltungsmitarbeiter als Zugführer

Aufgrund des anhaltenden Fahrermangels bei der Rheinbahn sollen jetzt auch Verwaltungsmitarbeiter einspringen. Der Mangel ist so akut, dass der Betriebsleiter um Hilfe aus anderen Abteilungen bittet.

Jüngst musste die Rheinbahn aufgrund des Fahrermangels immer mehr Fahrten streichen, darunter besonders betroffen die Linie U75. Um dem Fahrermangel entgegenzuwirken, sucht das Unternehmen bis Ende 2019 nach 150 weiteren Fahrern. Bis dahin sieht sich die Rheinbahn immer stärkerer Kritik ausgesetzt.

Letzten Dienstag blieben dreißig Stellen unbesetzt, was zu erheblichen Verzögerungen im Nahverkehr führte. Neue Projekte wie die Metrobusse, für die sechzig Fahrer benötigt werden, verringern weiterhin den Pool an verfügbaren Kräften. Die Rheinbahn macht indes Krankenstand, Baustellen und Bewerbermangel für die Ausfälle verantwortlich; auch Subunternehmer seien nicht verlässlich und würden die Lage noch verschärfen.

Wir haben im Moment eine Situation, die nicht meinem Selbstverständnis und nicht dem der Rheinbahn entspricht

Klaus Klar, Arbeitsdirektor Rheinbahn

Obwohl die hinzugerufenen Verwaltungsmitarbeiter eine einschlägige Ausbildung haben, stößt die Rheinbahn ob der aktuellen Lage auf allgemeines Unverständnis — der Vorstand sieht sich unter anderem von der CDU kritisiert. Es ist bereits das zweite Mal, dass unternehmensweit Hilfe hinzugezogen werden muss, damit sich die Lage nicht verschlimmert.

 

Quellen: RP-OnlineAntenne DüsseldorfWZ.de

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