Die vier schlechtesten Filme von 2017 – bis Jetzt

Manche Filme sind so schlecht, dass man sie gesehen haben muss. Andere wiederum sind so schlecht dass man ihnen jede positive Qualität abspricht. Über die reden wir hier, und hier seht ihr die vier beschissensten Filme die 2017 bisher zu bieten hat.

 

#1 – Fifty Shades Darker

Ob man FIfty Shades of Grey mag oder nicht, kann man nicht abstreiten dass das Werk zumindest ein interessantes Phänomen darstellt. Es war fast genial in der Art und Weise wie eine Zielgruppe angesprochen wurde, die im Grunde unpassend ist: Das Buch und der Film richtet sich an Frauen, die zwar irgendwie Interesse an BDSM haben, allerdings selbst nichts darüber wissen. Generell zeigt das Werk eine sehr ungesunde Beziehungsdynamik, und trotzdem sprang eine sehr bestimmte Demographie darauf an und ratterte los wie ein Motor der nach Jahren zum ersten Mal anspringt.

Objektiv betrachtet gibt es nur einen einzigen Weg, sicher zu gehen, etwas noch Mieseres zu fabrizieren als den ersten Teil: Man nimmt das gleiche Rezept und macht ein Sequel. Dem Anspruch “noch schlechter als der erste Teil” wird Fifty Shades Darker dabei ohne Probleme gerecht.

 

#2 – Rings

Teil drei des berühmten Horrorfilms enttäuscht: Man wartet lange darauf dass die verschiedenen Handlungsstränge zusammenlaufen, doch was dabei am Ende herauskommt haut niemandem vom Hocker. Der Film stellt einige interessante Fragen, lässt sie jedoch ohne Ausnahme fallen um weiter auf einen unnötig überladenen Plot einzugehen. Dabei wird offensichtlich so weit wie möglich das Original kopiert, das mittlerweile zum Klassiker geworden ist. Der Film hat einen Handlungsstrang, der den Horror von einer wissenschaftlichen Seite betrachtet – das hat Potential. Alles in Allem bleibt Rings aber nur die schlechte Kopie.

 

#3 Resident Evil – The final Chapter

Wenige Videospielreihen waren und sind so einflussreich wie Resident Evil, und es ist eine der seltenen Reihen die den Sprung auf die Leinwand mit Würde überstanden haben. Mittlerweile geht die Qualität allerdings stark nach unten. Während Resident Evil 7 auf Konsolen und PC Erfolge feiert, ist Resident Evil – The final Chapter, wie es ein Kritiker treffend ausdrückt, “more braindead than the zombies”. In Michael Bay Manier sind die Actionszenen chaotisch geschnitten, der Dialog ist stumpf, und das einzig Gute an dem Film ist die Performance von Milla Jovovich.

 

#4 Passengers

Technisch gelogen, da der Film schon im Dezember 2016 anlief – doch er ist schlecht genug um sich seine Aufnahme in diese Liste mehr als verdient zu haben. Dabei hat die Story Potential – die beiden Passengers sind auf einer 120 Jahre dauernden Reise zu einem anderen Planeten, und werden 90 Jahre zu früh geweckt. Dieses Setup allein bietet genug Stoff um daraus einen sehr interessanten Film zu machen. Was fehlt? Eier. Anstatt auf die Situation einzugehen und die philosophischen Fragen zu behandeln die sich bei einer solch problematischen Situation anbieten weicht der Film aus und präsentiert eine flache, schnöde Lovestory. Schade.

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